Die Schule meiner Tochter veranstaltet jedes Jahr zum Ende des Schuljahres eine große Kunstausstellung. Diese ist für mich persönlich ein ganz besonderes Highlight, denn hier kann ich Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern jeder Klassenstufe bestaunen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut die älteren Schülerinnen und Schüler bereits zeichnen und malen können. Doch die Kreativität und Originalität der jüngeren Künstler ist mindestens ebenso beeindruckend!

Aus meiner Sicht profitieren sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Besucher von einer solchen Ausstellung. Während die Besucher in den Genuss der Kunst kommen, ist die Ausstellung für die Schülerinnen und Schüler ein Zeichen der Wertschätzung, welches ihr Selbstvertrauen positiv beeinflussen kann.

Neben einer klassischen Ausstellung in den Räumlichkeiten der Schule, gibt es noch weitere Möglichkeiten, um der jungen Kunst eine Bühne zu bieten. Beispielsweise durch eine Online-Ausstellung. Ein ganz besonders gelungenes Beispiel ist meiner Meinung nach der Schüler Kunst-Blog der St. Matthias-Schule Bitburg. Die Webseite ist durchdacht aufgebaut, die Kunstwerke wurden farbgetreu digitalisiert und zu jedem Kunstwerk sind alle relevanten Daten einsehbar. Zu den relevanten Daten gehören der Künstler bzw. die Künstlerin, die Aufgabe, die Technik, die Klassenstufe und die Kunstlehrerin bzw. der Kunstlehrer.

Einige Schulen veröffentlichen regelmäßig Jahrbücher. Der Abdruck eines Kunstwerkes in einem dieser Bücher kann als großes Lob für den Künstler bzw. die Künstlerin angesehen werden. Schade ist hierbei jedoch, dass in diesen Büchern in der Regel nur Platz für einige wenige Kunstwerke ist, sodass viele Schülerinnen und Schüler ungesehen bleiben.

Auch zu Hause ist es möglich, den Kunstwerken der eigenen Kinder einen guten Rahmen zu geben. Dies ist tatsächlich wörtlich zu verstehen. Denn wir alle kennen die etwas lieblos erscheinenden Galerien am Kühlschrank, wobei ein Magnet einen Teil des Kunstwerkes verdeckt. Oder die Galerie im Hausflur oder Wohnzimmer, wobei ein Teil des Kunstwerkes mit Hilfe von Stecknadeln durchbohrt wurde. Ich finde, es sieht wesentlich edler aus und zeigt auch dem Kind gegenüber mehr Wertschätzung, wenn die Kunstwerke in echten Rahmen präsentiert werden. Hierzu gibt es praktische Rahmen, die sich schnell öffnen lassen, sodass die Eltern die Kunstwerke problemlos tauschen können.

Hast du weitere Ideen oder Tipps zur Präsentation von junger Kunst? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

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